Katharina Cibulka

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4 Boxen, 1 Verstärker, 1 Computer, 1 Infrarotkamera

Installation variabel

Katherina Cibulka & Philipp König

 

2006

 

 

 

Tauben bevölkern leer stehende Räume. Betritt man diese Dachböden und alten Gemäuer überrascht man die geflügelten Besetzer in ihrem Reich und löst panisch-, orientierungsloses Flattern aus. Nicht minder erstarrt der menschliche Eindringling, zieht irritiert den Kopf ein und weicht zurück. Dieser Augenblick des Schreckens wird in der Soundinstallation 22 000 KHz nachgebaut.

 

Die BesucherInnen betreten einen dunklen Raum und lösen mittels Bewegungsmelder die Infrarotkamera und einen

 

 

 

 „Taubenangriff“ aus. Jede weitere Bewegung evoziert erneut bedrohliches Taubengeflatter aus dem Soundsystem. Der/die BetrachterIn findet sich in einer unklaren Situation wieder, welche sowohl real als auch inszeniert sein könnte. Diese Irritation hat unterschiedlichste Reaktionen (der Rezipient-Innen) zur Folge, welche von neugierigem Herantasten an die Lärmquelle bis zu fluchtartigem Verlassen des dunklen Raumes reicht.